Copyright – NRW.BANK_Schmidt-Dominé

Ausgezeichnet

Auch andere sind von unserem Projekt überzeugt. Darüber freuen wir uns sehr!

Juni 2026: Deutscher Bauherrenpreis 2026

Am 29. Juni 2026 durften wir den Deutschen Bauherrenpreis 2026 in Berlin entgegennehmen. Er zeichnet Projekte aus, die zeigen, wie qualitätsvoller, nachhaltiger und bezahlbarer Wohnraum gelingen kann und gilt als der wichtigste Preis im Wohnungsbau.

Die Jury würdigte den Weiler 1 als “vorbildliches und übertragbares Beispiel für genossenschaftlichen Wohnungsbau in Deutschland”, da er “in vorbildlicher Weise kostenbewusstes Bauen, klimafreundliche Energieversorgung und Suffizienz mit vielfältigen Wohnformen verbindet”.

176 Wohnungsbauprojekte aus ganz Deutschland, die zwischen 2022 und 2025 fertig gestellt wurden, hatten sich beworben, eine Jury wählte daraus die 30 Nominierten. Fünf Projekte wurden schließlich ausgezeichnet, zusätzlich drei Sonderpreise vergeben. Der Deutsche Bauherrenpreis wird seit 1986 von GdW, BDA und Deutschem Städtetag vergeben.

Wir freuen uns über diese Auszeichnung und darüber, dass drei der vier weiteren Preise ebenfalls an Genossenschaften verliehen wurden und viele weitere Genossenschaften nominiert worden waren. Für uns ein starkes Zeichen für gemeinwohlorientierten Wohnungsbau und ihre Bedeutung für einen zukunftsfähigen Wohnungsmarkt!

29.06.2026, Berlin: Verleihung des Deutschen Bauherrenpreises 2026

Mai 2026: Landschaftsarchitekturpreis NRW 2026

In der Kategorie „Landschaft und Objekt“ wurde unser Landschaftsarchitekturbüro Sowatorini für ihr Projekt „Treibgut – Außenanlagen Grüner Weiler in Münster„ ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand am 21. Mai 2026 im Erich Brost-Pavillon auf Zeche Zollverein in Essen statt. Die Jury hob insbesondere den partizipativen Planungsprozess, die durchdachte Regenwasserbewirtschaftung der Fläche sowie den Innenhof als Zentrum und „grünes Wohnzimmer“, das „Raum für Aufenthalt, Gärtnern, Spielen oder gemeinsames Essen“ bietet, hervor.

Insgesamt wurden fünf Projekte mit einem Preis sowie zwei Projekte mit einer Anerkennung ausgezeichnet. Wir gratulieren allen Preisträgerinnen und Preisträgern ganz herzlich!

Alle zwei Jahre vergibt der Bund Deutscher Landschaftsarchitekt*innen NRW (bdla nw) den Preis an Projekte, die mit ihrer Arbeit vorbildlich wirken, weil sie gestalterisch hochwertige, klimaangepasste öffentliche Räume schaffen, die Begegnung fördern und Gemeinschaft schaffen.

In Zusammenarbeit mit dem bdla nw gibt Baukultur Nordrhein-Westfalen eine Broschüre zum nrw.landschaftsarchitektur.preis 2026 heraus, die alle Teilnehmer*innen des Wettbewerbs und ihre Projekte vorstellt. Die Broschüre steht zum download bereit.

Mai 2026: polis award 2026

Am 6. Mai wurde im Rahmen der diesjährigen polis Convention in Düsseldorf der polis Award für zukunftsweisende Stadtentwicklung verliehen. In acht Kategorien waren rund 160 Beiträge eingereicht worden. In der Kategorie Soziale Quartiersentwicklung hat W1OXF den 2. Platz belegt.

„Soziale Quartiersentwicklung heißt auch Verantwortung übernehmen und nicht nur darauf warten, dass sich jemand um einen kümmert, und Verantwortung zu übernehmen heißt auch, gemeinsam zu investieren und wirklich Geld kollektiv in Gemeinschaft in die Hand zu nehmen.“ (Frauke Burgdorff, Stadtbaurätin Aachen und Jurymitglied)
Wir freuen uns und gratulieren allen anderen Preisträgerinnen und Preisträgern!

Februar 2026: Auszeichnung vorbildlicher Bauten in Nordrhein-Westfalen 2025

Auf der feierlichen Preisverleihung am 9. Februar 2026 im Kunstmuseum K21 in Düsseldorf nahmen Sabine Kittel, Manuela Liebold und Thorsten Liebold für die Grüner Weiler eG, Birgit Brewe für Birgit Brewe Architekten & Seraina Merz Architektur, sowie Dirk Waldmann, Berthold Jungblut und Cordula Volk für office03 die „Auszeichnung vorbildlicher Bauten in Nordrhein-Westfalen 2025“ entgegen. Insgesamt wurden 25 neue oder erneuerte Gebäude und Freiraumgestaltungen aus ganz Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet.

In der Begründung der Jury heißt es:

„Der Grüne Weiler in Münster ist ein herausragendes Beispiel dafür, dass partizipative Planungsprozesse zu architektonisch überzeugenden Lösungen führen können. Über 100 Wohnungen wurden auf einer Fläche der ehemaligen Oxford-Kaserne von der künftigen Bewohnerschaft selbst entwickelt. Der dahinter liegende Planungs- und Steuerungsprozess verdient für ein so umfangreiches Vorhaben höchste Anerkennung. […] Geteilte Infrastruktur ist das zentrale Prinzip der neu gegründeten Genossenschaft – nicht nur, um Flächen- und Ressourcenverbrauch zu reduzieren. Die gemeinschaftlichen Nutzungen begünstigen auch das Miteinander.“

Die „Auszeichnung vorbildlicher Bauten in Nordrhein-Westfalen“ wird alle fünf Jahre durch das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen in Kooperation mit der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen an die besten Bauwerke und Objekte der jeweiligen Periode vergeben – dieses Jahr zum bereits zum zehnten Mal.

Wir freuen uns und sagen Danke an alle Projektpartner:innen!

09.02.2026, Düsseldorf: Preisverleihung zur Auszeichnung vorbildlicher Bauten in NRW im K21, Foto: Ingo Lammert

Vorne: Birgit Brewe (Birgit Brewe Architekten & Seraina Merz Architektur), Manuela Liebold, Thorsten Liebold (Grüner Weiler eG), Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen
Hinten: Ernst Uhing (Präsident der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen), Dirk Waldmann, Cordula Volk (office03) , Sabine Kittel (Grüner Weiler eG) und Berthold Jungblut (office03)

November 2025: Westfälischer Preis für Baukultur 2025

Nachdem die Wohnungsgenossenschaft „Grüner Weiler“ mit ihrem partizipativen Planungsprozess in der städtischen Konzeptvergabe überzeugt und das Erbbaurecht erlangt hatte, konnte sie auf der Konversionsfläche der ehemaligen Oxford-Kaserne in Münster ihr erstes Bauprojekt umsetzen. Drei Baukörper mit über 100, zur Hälfte geförderten Wohneinheiten für etwa 260 Menschen umschließen einen grünen Innenhof als Herz der Anlage, auf den auch die Laubengänge der Wohnungen ausgerichtet sind. Hohe Erdgeschosse geben der Gemeinschaft Raum, beispielsweise für Werkstätten und Coworking Spaces sowie den auch dem Quartier offenstehenden „Kieztreff“ und den Veranstaltungsraum. Eine Besonderheit ist das „Kulinarium“, in dem für die Bewohner:innen täglich frische, regionale Gerichte zum Selbstkostenpreis zubereitet werden.

Durch diese kollektiv genutzten Räume sowie viele gemeinschaftlich ausgerichtete Clusterwohnungen können die Bewohner:innen den Flächenverbrauch pro Kopf reduzieren und übernehmen damit – ebenso wie mit dem ambitionierten Energie- und Entwässerungskonzept – gesellschaftliche Verantwortung. Für verschiedene Lebenssituationen stehen darüber hinaus unterschiedliche Wohnungsgrößen zur Verfügung, die bei Bedarf auch Umzüge innerhalb der Anlage ermöglichen. So weist der Grüne Weiler einen neuen und überzeugenden Weg in die Zukunft des Wohnens in Westfalen.

Westfälischer Preis für Baukultur für den Grünen Weiler, Münster (v.l.n.r.): Juryvorsitzender Reiner Nagel, Bundesstiftung Baukultur; Dr. Holger Mertens, Leiter der LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen; Birgit Brewe, Birgit Brewe Architekten; Maren Dominick, office 03 // waldmann & jungblut Architekten; Sabine Kittel und Thorsten Liebold, Grüner Weiler eG; Sebastian Sowa, Sowatorini Landschaft; Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger, Landesrätin für Kultur des LWL; Dr. Georg Lunemann, der Direktor des LWL
Foto: Markus Bomholt

Oktober 2024: Platin-Zertifizierung des Good Mobility Council

Als erstes Projekt in Deutschland erhält Grüner Weiler in Münster die Platin-Vollzertifizierung des Berliner Good Mobility Council. Die Genossenschaft hatte bereits im Vorjahr mit ihrer Vorzertifizierung Maßstäbe gesetzt. Die nun vorliegenden Daten zum realen Mobilitätsverhalten bestätigen eindrucksvoll: Die Mobilitätswende im Grünen Weiler ist nicht nur geplant, sondern wird aktiv gelebt. Die nachhaltige Mobilität auf dem Gelände der ehemaligen Oxford-Kaserne ist beispielhaft – und übertrifft selbst ambitionierte Zielvorgaben.

„Gratulation an Grüner Weiler in Münster! Ihr seid offiziell als Leuchtturmprojekt der Mobilitätswende ausgezeichnet – mit gelebter Nachhaltigkeit, die über alle Erwartungen hinausgeht. Der Grüne Weiler zeigt, dass autofreies Leben nicht nur möglich, sondern bereichernd ist. Mit Werten, die selbst Münster übertreffen, setzt das Projekt neue Maßstäbe für nachhaltige Quartiersentwicklung,“ so

Christian Scheler, Geschäftsführer des Berliner Good Mobility Council.

Bildrechte: Good Mobility Council GmbH – Fotografin: Marie Piekatz

November 2022: Umweltpreis der Stadt Münster 2022

Der diesjährige 1. Platz des Umweltpreises geht mit dem „Grünen Weiler“ an ein Projekt, dass sich laut Laudator Wolfram Goldbeck […] nicht auf einen Fokus von Umweltschutz konzentriert, sondern gleich mehrere Aspekte bei der Umsetzung berücksichtigt: Den Initiator*innen der (nach eigenen Angaben) größten Neugründung einer Wohnungsgenossenschaft nördlich des Mains seit mehr als dreißig Jahren geht es um die Verbindung von genossenschaftlichem, nachhaltig ökologischem, sozialen und bezahlbaren Wohnen – sowohl beim Bau als auch beim langfristigen Betrieb des Gebäudes.

Aus der Dokumentation zur Preisverleihung

Mehr zu Weiler 1 Oxford (W1OXF):

  • Mehr als Nachbarschaft: Wahlfamilie!

  • Teilen, organisieren, entscheiden, machen

  • Der lange Weg bis zum Einzug

  • Schöne Ansichten

  • Ausgezeichnet

  • Gelebte Inklusion: Der Garten-Cluster

  • Der Blick von außen