Ein Weiler hat Größe.
Großen Wohnprojekten wohnt eine große Kraft inne: Viele Menschen haben viele Ideen, viele Talente, viele Kompetenzen, viele Hände und gemeinsam auch mehr finanzielle Mittel. Damit können viele Ideen umgesetzt werden, viele gemeinschaftliche Räume entstehen, viel Begegnung stattfinden und viel Hilfe angeboten und angenommen werden.
Alle tun das, was sie können und was sie zu tun bereit sind. Es ist in Ordnung, wenn sich Menschen im Projekt für kurze oder auch längere Zeit der Gemeinschaft entziehen. Freude am gemeinsamen Tun entsteht, weil niemand überfordert wird und niemand alle anderen bedingungslos mögen muss.
Wenn von 250 Menschen jeder nur einen Quadratmeter seines Wohnraumes der Gemeinschaft zur Verfügung stellt, entsteht 250 m² Raum, der jedem Bewohner und jeder Bewohnerin zur Verfügung steht: Luxus für alle.
Deshalb wohnen mindestens 250 Menschen in einem Weiler: Ein Dorf in der Stadt.
Wir bauen eine Idee!
Ein Weiler wird nach den Grundsätzen der Genossenschaft gemeinschaftlich von seinen zukünftigen Bewohnern und Bewohnerinnen geplant, entwickelt und realisiert. Für diesen demokratischen Prozess nutzt die Genossenschaft das Soziokratische Kreismodell.
Alle Aktiven diskutieren und handeln nach dem Prinzip: Wir planen nicht unsere eigene Wohnung, denn: Wir bauen eine Idee.
Ein Weiler ist zukunftsweisend, resilient und postwachstumstauglich.
Ein Weiler wird nie fertig.
… deshalb begreifen wir nicht nur die Entwicklung und Realisierung eines Weilers, sondern auch das Leben im Weiler als Reallabor: Wie wollen wir jetzt und in Zukunft leben?





